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Herr Drist und der Herbst (1)

geschrieben im November 2007 - Teil 1 - Drist

Drist ist ein Mann mittleren Alters. Sein dünnes Haar ist kurz geschnitten, eine Langhaarfrisur würde ihm nicht stehen. Langes Haar tragen nur Menschen ohne Arbeit, oder Menschen die ihre Arbeit offiziell verheimlichen müssen, findet er. Vielleicht deswegen, weil sich auf seinem Kopf bereits eine kleine Glatze bildet. Viel zu früh, murmelt er jedes Mal, wenn er mit seiner rechten Hand flach über seinen Kopf fährt.

Heute trägt Drist einen beigen Schal, welcher sein Kinn umhüllt. Er hatte sich heut Morgen rasiert und frisches Aftershave aufgetragen. Der Wind war kälter geworden und ohne Schal hätte es ihm stark im Gesicht gefroren. Der Rollkragenpullover beißt um seinen Hals, die Sonne kam unerwartet hinter den grauen Wolken hervor.

Jeden Morgen steigt er aus dem Bett und schlüpft in seine hellbraunen Pantoffeln. Er schlurft zum Fenster und zieht die Vorhänge zur Seite. Das Wetter ist der Maßstab für seine Kleiderordnung. Bei Sonne nimmt er die helle Hose und das schwarze T-Shirt. Bei Regen die schwarze, feste Hose und den dunklen Rollkragenpullover. Seit Jahren ist dies sein Geheimrezept gegen den morgendlichen Kampf der Entscheidungen.

Drist nimmt den Schal ab und zieht mit der linken Hand am Kragen, fährt mit seiner Hand über seinen Hals, um das Beißen zu lindern. Dabei renkt er seinen Kopf schräg nach oben links und dann nach rechts. Er verzieht den Mund, als sähe er etwas widerliches. In seiner rechten Hand hält er eine weiße Plastiktüte. Eine Dose rote Bohnen. Die extra großen. Dazu etwas Brot und Aufschnitt. Zuhause wird er die Bohnen überlang unter kaltem Wasser waschen und anschließend mit viel Essigmarinade anreichern. Er liebt es, wenn die Bohnen zwischen seinen Zähnen knacken und seine Wangen sich durch den Essig zusammenziehen.

Er blinzelte auf die Tafel. Der Bus hätte bereits vor zehn Minuten erschienen sollen. Er legte seine Plastiktüte auf die Holzbank, auf welcher bereits zwei Personen saßen und gedankenverloren vor sich hin starrten. Einer von ihnen hielt sich mit beiden Händen an der Bank fest, wie ein Skispringer, kurz vor dem Startschuss. Nach weiteren fünf Minuten entschloss Drist zu laufen. In zwanzig Minuten wäre er ja Zuhause. Kurz vor der Baumallee blieb Drist stehen. Wie bunt alles geworden ist. Manche Bäume waren breit gefächert und prahlten mit leuchtenden Blättern. Ihre Wipfeln hingegen ragten bereits kahl in die Lüfte. Drist dachte an seine kleine Glatze und schüttelte schmunzelnd den Kopf. Er beschritt die Allee mit gesenkten Kopf. Manchmal versanken seine Schuhe im Laub und er musste manch verfangenes Blatt von seinen Beinen schütteln. Er ging nur selten zu Fuß. Er legte sich immer eine gute Ausrede zurecht um seinem schlechten Gewissen zu trotzen. Zuviel zu tragen, zu schlechtes Wetter, zuwenig Zeit. Er wusste, dass er ein bisschen Bewegung vertragen könnte, hatte aber bisher immer genug Argumente, diesen Gedanken zu verdrängen. Er wunderte sich selbst was ihn heute dazu getrieben hatte, seinen Heimweg zu Fuß anzutreten. Vielleicht war es einfach das unüblich warme Wetter zu dieser Jahreszeit. Er erreichte den letzten Baum als er plötzlich Geräusche hinter sich vernahm. Hastig drehte er sich um. Ein paar Meter hinter ihm lief eine junge Frau auf ihn zu. In der rechten Hand hielt sie eine Plastiktüte hoch. "Hallo Sie!" rief sie ein wenig zu laut. Es war windstill und die Worte flogen trocken durch die Allee. Drist blickte auf seine Hände.

Er musste die Plastiktüte auf der Bank liegengelassen haben. Er ging auf sie zu. "Hier, die haben Sie vergessen!" sagte sie und hielt die Tüte ein wenig höher. Er nahm sie ab. "Danke!" Sie hatte braunes, volles Haar. Die Haare fallen Drist immer als erstes auf. Er hatte sie wohl eine Sekunde zulange gemustert, denn sie grinste verlegen. Ihre Wangen waren ein wenig gerötet, die Grübchen verliefen weich und samt. Drist hatte plötzlich das Bedürfnis, sie zu berühren. Er räusperte sich, ein Reflex, um wieder Herr der Lage zu werden. "Also dann. Einen schönen Abend wünsch ich noch." flüsterte sie, als wollte sie ihre überlaute Begrüßen wieder gutmachen. Sie drehte sich und ging mit raschelnden Schritten über die Schatten, welche die Bäume auf das Laub warfen. Drist wollte etwas sagen, bevor sie ging. Doch was vorher nicht ging, schien auch jetzt zu versagen. Verloren sah er ihr nach. Dann drehte er sich mit einem leisen Seufzer ebenfalls um und beschritt den letzten Meter der Herbstallee.

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Herr Drist und der Herbst (2)

geschrieben im November 2007 - Teil 2 - Vorurteile

Als Herr Drist an diesem Morgen die Augen aufschlug, verspürte er ein leichtes Stechen in der linken Brustgegend. Er atmete tief ein und das Stechen verschwand. Jedoch verblieb ein unangenehmer Druck auf dem Brustkorb. Er setzte sich auf und drehte seinen Arm in alle Richtungen, da er dachte er hätte auf dem Arm geschlafen. Der Druck ließ ein wenig nach.

Es war Sonntag. Drist schläft sonntags immer länger, obwohl er weiß, dass langes Schlafen nichts bringt und er damit nur Zeit vergeudet. Bereits früh am Morgen wird er zum ersten Mal geweckt. Meist durch Vogelgesang, Kirchenglocken oder Sonnenstrahlen, die einen Weg durch das Fenster fanden. Dann ärgert er sich wieder, dass er am Abend zuvor vergessen hatte, die Fensterläden zu schließen. Meist sieht er danach auf die Uhr und lächelt. Um diese Zeit müsste er normalerweise aufstehen, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Zu wissen, weiterschlafen zu dürfen, ist das Lieblingsgefühl von Herrn Drist. Er dreht sich dann in seine Decke ein, bis es aussieht, als würde er in einem Schlafsack liegen.

Drist stand auf und streckte sich. Heute wollte er unbedingt hinaus ins Freie, solange die Sonne sich im Herbst noch zeigen würde. Den letzten schönen Tag wollte Drist nicht verpassen, das würde gegen seine Prinzipien verstoßen, schließlich plant er seine Tagesabläufe stets sehr genau, jegliche Veränderung bringen ihn aus dem Gleichgewicht. Er lief über den kurzen und schmalen Weg, welcher die Abzäunung von der Straße und seiner Haustüre verband. Die Nachbarin hatte eine Vorliebe für Tiere aus Ton, was sie auch nicht verheimlichte. Frösche, Schildkröten, Enten und Hennen säumten den Wegrand.

Herr Drist bog links ab. Er wollte auf den kleinen Hügel am Ende der Straße. Dort oben konnte man sich auf eine Parkbank setzen, das Tal überblicken und dabei die Sonne genießen. Oben angelangt saß bereits eine Person auf der Bank. Drist sah die Konturen schon von weitem und überlegte, ob er einfach vorbeigehen sollte. Doch als er bei der Bank angelangt war, wollte er sich dennoch setzen. Schließlich war genug Platz für beide da. Die Wolken schlummerten wie gemalt am Horizont, das Tal war seiden bespannt. Drist atmete tief ein und bemerkte, dass der unangenehme Druck in der linken Seite immer noch vorhanden war. Er spannte seine linke Schulter so unauffällig es ging.

"Verspannt?" fragte ihn sein Nachbar. Drist drehte sich mit dem gesamten Oberkörper nach rechts. "Hm? Ja, ich glaube schon. Muss heut Nacht wohl auf meinem Arm geschlafen haben." erwiderte er, ungezwungen und ungewohnt schnell antwortend. Sein Gegenüber war ein Mann seines Alters. Vielleicht etwas jünger. Er hatte langes, zerzaustes Haar. Drist hat solche Frisuren schon oft in modernen Zeitungen gesehen. Das Gesicht hatte angenehm, vertraute Züge, er hatte nicht das Gefühl, beim Reden in eine andere Richtung starren zu müssen. Er konnte ihm direkt in die Augen sehen und fühlte sich dabei keineswegs unbehaglich.

"Ach, das kenne ich. Am besten sie lassen sich massieren. Nichts geht über eine gute Massage." zwinkerte der junge Mann. Drist nickte, obwohl er eigentlich nicht wollte. Diese Zähne. Er hatte noch nie solch weiße Zähne gesehen. Sie waren absolut perfekt und frei von jeglichen Makel. Eigentlich wollte er erwidern dass er sich noch nie massieren hat lassen und er es auch in naher Zukunft nicht vor hätte, doch er drehte stattdessen seinen Kopf wieder gerade und blickte in die herbstenden Baumwipfel.

"Haben Sie sich schon einmal mit Vorurteilen beschäftigt?" fragte der Schönling und zerriss damit die idyllische Ruhe. Drist spürte, wie in seinem Inneren plötzlich ein Schalter umgelegt wurde. Sein Nachbar ging ihm auf die Nerven, obwohl dieser nur eine Frage gestellt hatte. Was soll er darauf auch nur antworten. Er drehte seinen Kopf langsam nach rechts, ließ seine Augen aber am Horizont fixiert. "Nein. Naja, vielleicht hatte ich selbst schon einmal welche. Oder musste damit umgehen. Aber mich damit beschäftigt? Nein. Sie?" Die Frage war obligatorisch, Drist wollte interessiert klingen, obwohl er sich zeitgleich Ruhe wünschte.

Doch sein Gegenüber erzählte weiter. "Vor ein paar Tagen wollte ich eine Freundin besuchen. Sie wohnt in einem sehr noblen Viertel, etwas abgelegen an einem Hang. Die Auffahrt zu ihr zieht sich bestimmt ein bis zwei Kilometer den Hügel entlang und das stets aufwärts. Ich bog gerade in die Auffahrt ein, als ich eine Frau sah, welche ein schwer bepacktes Fahrrad nebenher schob. Da ich in dieselbe Richtung fuhr, hielt ich an und kurbelte das Fenster herunter. Als ich sie fragte, ob ich ihr das Gepäck abnehmen dürfte, um die Last nach oben zu transportieren, sah sie mich entgeistert an. Sie hielt ihr Fahrrad sogar noch fester und schüttelte energisch den Kopf." Er machte eine Pause.

"Verstehen Sie? Waren hier Vorurteile im Spiel? Kann man unserer Gesellschaft einfach nicht mehr vertrauen? Oder hatte diese Frau einfach nur schlechte Erfahrungen und wollte deswegen keine Hilfe?" Drist hatte die Ruhe inzwischen aufgegeben. Doch er musste zugeben, sein neuer gesprächiger Freund brachte einen guten Gedankenansatz ins Spiel. Auch er kannte unzählige solche Momente, in denen sich diese Fragen eng aneinander knüpfen.
"Oder nehmen wir die Liebe als Beispiel." fuhr der Mann fort, inzwischen hatte er sich aus seiner gemütlichen Haltung aufgerappelt und gestikulierte mit beiden Armen. "Eine hübsche Frau glaubt die Liebe in einem hübschen Kerl gefunden zu haben. Nach ein paar Monaten bemerkt sie, dass die Schale süsser war als der Kern. Als sie sich erneut auf die Suche nach Liebe macht, entscheidet sie, diesmal nicht so stark auf das Äußere zu achten. Doch sie steht vor einem großen Problem. Wie kann sie ihre, mittlerweile detailliert ausgereiften Vorurteile zurückstecken und nur auf das Wesentliche achten? Jedes auch so kleinste Makel löst in ihr Hemmungen aus und sie sträubt sich, demjenigen näher zu kommen. Damit wird sie innere Werte niemals wirklich kennen lernen. Ist er nicht attraktiv, weder berühmt noch ein sonstig begabter Mensch, lässt sie diese Nähe schlichtweg nicht zu."

Er hielt kurz inne und ließ seinen Blick über das Tal schweifen. Der Herbstwind trieb ein paar gefallene Blätter über den Weg. "Ich will damit nicht sagen, dass diese Frau niemals ihr Glück finden wird. Nein, dazu gibt es zu viele, wie soll ich sagen, positive Zufälle. Aber eine Frau, die nicht nur alle guten Launen der Natur erfahren hat, ihr Äußeres nicht das bestimmende im Leben ist, hat vielleicht mehr Chancen die wahre Liebe zu finden, als das eben genannte makellose Beispiel." Er holte tief Luft und Drist meinte, darin ein Seufzer zu hören.

"Denn im Gegensatz zu der Schönen
sehen ihre Augen mit Herz und Seele."


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Herr Drist und der Herbst (3)

geschrieben im November 2007 - Teil 3 - Das Ende der Vorurteile

Drist erhob sich von der Bank. Während er dem jungen Mann zuhörte, wurde das Sitzen zu einer Qual. Der Druck in seiner Brust war inzwischen unerträglich, er musste sich bewegen. Er ging vor der hölzernen Bank auf und ab. Der junge Mann hingegen blieb ruhig sitzen, sein rechtes Bein lag angewinkelt über seinem Linken.
"Ich muss zugeben," brach Drist etwas laut in die Stille und erschrak dabei fast selbst, "Ich mag Ihre Gedanken. Sie sind logisch und ich hätte von Ihnen eine solch Tiefsinnigkeit nicht erwartet."
Er hielt kurz inne.

"Doch ich frage mich, ob diese kritische Beobachtung vielleicht nicht aus dem falschen Mund kommt." Der junge Mann hob seinen Kopf und schaute Drist fragend an. Ein Grashalm, welches er während dem Zuhören vom Boden zupfte, ließ er wieder fallen. Drist lächelte. "Nunja, ich sehe vor mir einen Mann, den die Natur mit ihren, wie sagten sie doch: üblen Launen verschont hat. Sie sind ein junger Mann im besten Alter und einem gesunden, attraktiven Gesicht. Ich verstehe also nicht, woher diese Gedanken kommen!" Drist erkannte sich selbst kaum wieder. War er doch sonst der besonnene und zurückhaltende Mensch mit einer selbst verarbeitenden Meinung. Er fuhr fort. "Wissen Sie, Vorurteile haben nicht nur Nachteile. Die Überzahl von Meinungen hat sie erschaffen. Die lautesten, die mächtigsten. Die schönsten und die weisesten haben dem Vorurteil die Macht verliehen, welche sie später besitzt. Das Vorurteil ist zu einem großen Schild herangewachsen und beleuchtet die Welt der Äußerlichkeiten und verdunkelt die Welt der Ehrlichkeit. Und Sie sind einer von den Schönen. Ein sorgenloser Mann der Zeit zum Nachdenken hat und seine Gedanken munter und frei mit anderen teilen kann."

Drist machte es sich wieder auf der Bank bequem und sah den jungen Kerl an, welcher mit funkelnden Augen nur darauf wartete, endlich antworten zu können. Doch Drist holte noch einmal Luft. "Schöne Menschen haben kein Gespür für Gefühle. Dieses Gespür wird ihnen bereits im Kindesalter abgenommen und den grauen Mauerblümchen übergeben, damit sie einen Sinn entdecken - es ihnen beim Überleben hilft. Gleichzeitig ist dieses Gefühl für sie ein Empfänger auf einer gleichen Welle unter all diesen benachteiligten Wesen, die dadurch eigentlich gar nicht mehr benachteiligt sind. Denn sie haben etwas, was sie verbindet und sie einzigartig macht. Der freie Weg zur wahren und echten Liebe."

Drist lehnte sich zurück. Er konnte seine Meinung plötzlich in Worte fassen wie es ihm sonst noch nie gelang. Er fühlte sich großartig. Sein Gegenüber jedoch hatte seine beiden Beine wieder fest auf dem Boden. Seine Haare hatte er zurückgestreift. Er war angespannt und man konnte ihm regelrecht ansehen, wie er seine Gedanken ordnete. Doch als Drist ruhig wurde, lehnte sich auch er noch einmal zurück. Es war wohl nicht seine erste hitzige Diskussion, denn er verstand es auch bei wildestem Wortwechsel höflich und zuvorkommend zu bleiben. "Haben Sie schon mal daran gedacht, dass ein Mauerblümchen auch zu einer schönen Blume heranwachsen kann?" fragte er, während Drist seine Beine überschlug. "Dass aus Aschenputtel eine Prinzessin wurde? Das ich mich vielleicht ebenfalls wie eines dieser benachteiligten Wesen fühlte und immer noch fühle, nur das ich nun mit noch mehr Vorurteilen zu kämpfen habe, wie übrigens auch Ihre Gedanken soeben bewiesen?"

Er klang wütend und enttäuscht zugleich. Während er sprach, war sein Oberkörper nach vorne gelehnt, seine Ellenbogen stützte er auf seinen Oberschenkel. Die Wolken erwachten aus ihrem Schlaf und bewegten sich weich über das Tal, bedeckten glitzernde Dächer mit kühlen Schatten als der junge Mann einen Satz sagte, welcher Drist noch lange im Kopf behalten würde.

"Der Mensch bildet sich seine Meinung mit Hilfe seinem, von der Allgemeinheit geprägtem Verstand und nicht mit seinem unberührten Herzensgrund."

Bewertung: 1.9/5 (229 Bewertungen)

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Die Veranda

geschrieben im Mai 2005

Die Holzbretter der Veranda sind alt und gebrechlich. In unregelmäßigen Abständen wurden sie mit kleinen Nägeln auf Strebbalken befestigt. Das Ende säumt ein helles Geländer, welches von Dornenranken umwachsen ist. Wenn man auf der Veranda sitzt, ist es ein berauschendes Gefühl.

Wenn ich mich setze, kann ich hinter mir die Fliegentüre hören, wie sie leicht gegen den Türrahmen stoßt. Wenn der Wind hindurchfährt ertönt es einmal stärker, einmal schwächer. Vor mir ist nichts, alles getaucht in schwarz. Das schwach leuchtende Licht über mir schummert leicht auf die letzten Treppensätze, welche in das grüne Gras verlaufen.

Ich atme tief. Die Luft ist kalt und riecht nach frischem Moos. Nicht das leiseste Geräusch lenkt mich ab. Diese Stille überwältigt mich und ich vergesse die Welt um mich. Wenn ich aufmerksam und lange genug in die Dunkelheit starre, kann ich den Waldrand und die Waldwipfel erkennen. Sie verbinden in einem monotonen Verlauf den Wald und den Horizont.

Du könntest heraus kommen und dich neben mich setzen. Deinen Kopf an meine Schulter lehnen und fragen, was ich hier mache.

Aber du fragst mich nicht.

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Der Bach

geschrieben im Juli 2005

An diesem Morgen plagten ihn höllische Kopfschmerzen.

Wenn andere auch Kopfschmerzen haben, hilft das nicht gegen den eigenen Schmerz.

Das kleine Häuschen - sein Häuschen, stand gebrechlich auf einem moosgrünen Vorsprung, unter welchem sich ein kleiner Bach gegraben hatte. Es war ein sauberer und kristallklarer Bach mit eisblauem Grund. Hinter dem Haus wuchs weiches, giftgrünes Gras, welches im Morgenwind leicht wehte und sich durch den Tau ein wenig beugte.

Als er die Augen aufschlug, roch er nur dieses feine Gras und hörte das Rauschen des kleinen Baches. Doch die Kopfschmerzen nagten zu stark an seinen Nerven, als das er es hätte genießen können. Er richtete sich auf und ging durch das Wohnzimmer hinaus auf die Wiese. Der Bach begrüsste ihn mit kleinen Wellen, welche mit dem Ufer verschmolzen. Er legte sich in das weiche Gras, ließ seine Beine im kalten Nass baumeln und schloss die Augen. Die Kopfschmerzen schwanden nach Sekunden und das Gefühl von absoluter Zufriedenheit machte sich in ihm breit. Sonnenstrahlen kitzelten sein Gesicht und hüllten ihn in wohlige Wärme.

Früher war er oft hier. Damals war sie noch sein größtes Glück. Sie kam in sein Leben, schnell und lautlos. Plötzlich war sie mit all ihrer Zuneigung an seiner Seite. Sie erhellte sein Tag wie es die größte Sonne nicht hätte tun können. Die Liebe saß tiefer als jedes andere Gefühl, inniger als jeder Gedanke. Wenn sie sprach, verstummte die Umgebung und sein Herz schlug höher. Wenn sie nicht sprach, hatte er Angst, ihr wäre etwas zugestoßen. All das liegt Jahre zurück. Die Erinnerungen sind Gift und Balsam zugleich. Und wenn das Gift überwiegt, schmiegt sich sein treuer Bach leise an seine Beine.

Der Bach würde niemals gehen.
Der Bach würde niemals gehen.

what have I become?
my sweetest friend
everyone I know
goes away in the end
and you could have it all
my empire of dirt.


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Zu Weihnachten wie zu Ostern

geschrieben im April 2006

Wenn die Straßen still werden, die Luft kalt die Lungen füllt und die Lichter ein schummriges Licht an die Häuserwände werfen, laufen die Menschen in dicke Mäntel gehüllt und in sich gekehrt mit großen Schritten die Gehsteige entlang. Mit gesenktem Blick beachten sie niemanden und ignorieren mit frostiger Höflichkeit die anderen. Weihnachten hat sich über die Dächer der kleinen Stadt gelegt, leise und unmerklich, wie eine dicke, träge Wolke. Es riecht nach Zimtgebäck und Gänsebraten, die Kinder spielen um den gefroren Stadtbrunnen und die Hunde können nicht verstehen, welch kalter Feind immer in kleinen weißen Flocken auf ihre Nase fällt.

Doch ein, im Moment unbedeutender, in dieser Jahreszeit total in Vergessenheit geratener Freund ist ganz und gar nicht begeistert. Er hat seine langen Ohren an seinen Körper geschmiegt und hoppelt, um seinen Körper warm zu halten, in seinem Versteck auf und ab. Ein Versteck, pah, der Hase war wütend. Ein Osterhase und ein Versteck! In einem alten Haus am Stadtrand fand er eines Tages diesen wunderbar ruhigen Platz. Er hatte sich durch eine kleine Ritze ins Innere zwängen können und nistete sich mit seinen wenigen Habseligkeiten ein. Er hasste Weihnachten, er hasste die Kälte und er hasste diese unnötige Hetze der Menschen.

Wenn er seinen Kopf mal aus seinem Versteck streckte, konnte er über die Dächer schauen und jeden Tag hoffte er, ein grünes Grashalm zu entdecken. Doch es war Hochwinter und das Grün würde noch lange auf sich warten lassen. In der Nacht saß der Hase vor einem winzigen Feuerchen, welches er eigenständig unter größter Mühe entfachte und zum Brennen brachte. Auf einem winzigen Teppich, welcher schon alt und ausgefranst war, beschnupperte er dann ein paar alte Blätter, die sich im Herbst ins Haus verirrten und seufzte niedergeschlagen. Er hasste Weihnachten.

Untertags hoppelte der kleine Hase um das Haus herum und suchte nach einem Grashalm, einem trockenen Fleckchen Erde oder genoss einfach nur die spärlich gesäten Sonnenstrahlen, welche dann sein empfindliches Fell küssten. Eines Tages, der Tag begann wie jeder andere Tag auch, blinzelte der Hase aus seinem Versteck. Sogleich sah er, dass etwas anders war. Knapp vor dem Eingang seines Schlupfwinkels waren Fußspuren. Kleine Kinderfußspuren. Sogleich beschnupperte der kleine Hase die frischen Spuren und verfolgte sie. Als er schon ein großes Stück von seinem Versteck entfernt war, bekam er ein wenig Angst. Er war im Schnee hilflos und würde sofort auffallen. Er wollte bereits umdrehen, als er ein Stückchen weiter etwas im Schnee liegen sah. Er hüpfte aufgeregt hin um sich diese Sache genauer anzusehen. Als er erkannte was da lag, begann sein kleines Herz fest zu klopfen. Seine Ohren waren in höchster Alarmbereitschaft, bewegten sich wie ein Radar in alle Richtungen. Sein Körper zitterte von seinem schnellen Atem und seine Augen waren glitzernd. Vor ihm, von Schnee umhüllt, bezuckert von weichen Flocken, unbeschädigt und leuchtend lag da ein Ei. Der kleine Hase konnte es kaum glauben. Es würde ein prächtiges Osterei abgeben, dachte er sich.

Aber was hatte dieses Ei, inmitten von Nichts verloren? Der Hase sah die kleinen Fußspuren und verstand sofort. Der kleine Mensch hatte es verloren. Vermutlich spielte es im gehen mit dem Schnee, stapfte mit festen Schritten und begutachtete dann nach hinten das - in den Schnee gedrückte Werk. Die Unachtsamkeit des kleinen Menschen war Schuld und der kleine Hase wusste genau, was er zu tun hatte. Er war ganz aufgeregt. Er hoppelte zurück in sein Versteck und zog einen kleinen Ranzen, welchen er eigentlich nur zu Ostern, an den strengen Tagen trug, hervor. Er schnallte ihn auf seinen kleinen Rücken und sprang eilends zu dem verlorenen Osterei zurück. Mit Vorsicht, wie nur ein professioneller Osterhase sie kennt, legte er das Ei in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg. Er verfolgte die kleinen Fußspuren und ging mit ihnen den Weg entlang. Plötzlich hatte der Hase keine Angst mehr, er war in seinem Element, die Aufregung floss in seinem kleinen Körper, sein Hirn arbeitete bei schärfster Konzentration. Der Weg machte eine leichte Kurve und der Hase sah eine kleine, graue Rauchwolke über dem Hügel. Weit konnte es nicht mehr sein. Kurz danach sah er das kleine Häuschen, welchem die Spur entgegenlief.

Als er kurz vor der Türe stand und sich ein wenig von dem strengen Marsch erholte, öffnete sich die Holztüre und ein kleines, blondes Mädchen lugte heraus. Es hatte die Hand immer noch an der Klinke und versuchte stolpernd, mit einer Hand ihren linken Winterstiefel anzuziehen. Als sie den kleinen Hasen erblickte, ließ sie die Klinke los und hüpfte mit nur einem, hastig angezogenen Stiefel in den Schnee. Erschrocken hüpfte der Hase auf die Seite. Das kleine Mädchen, die Augen groß wie Schneebälle, der Mund offen und eine Hand an ihrer Mütze stand wie angewurzelt vor einem kleinen, braunen Hasen, der ein bemerkenswert schönes Osterei in seiner Tasche auf dem Rücken verstaut hatte.

Das Mädchen brachte kein Wort heraus. Mitten in diesem kalten Winter, in dieser erbarmungslosen Kälte begegnet ihr an diesem Tag ein fleißiger Osterhase. Sie ging in die Knie und streichelte den kleinen Held, der sich in diesem Moment ganz besonders wichtig fühlte. Er schüttelte ein wenig seinen Rücken und das Ei rollte in die winzige Hand des kleinen Mädchens. "Das hab ich verloren. Und du hast es mir wieder gebracht!" staunte sie. Der Hase nickte, sie konnte es aber nicht sehen. Aufgeregt hüpfte das Mädchen zurück zum Haus. "Mama, der Osterhase hat das Ei gefunden!" Die Mutter erschien im Türrahmen. "Was sagst du, mein Kleines?" Die Kleine streckte der Mutter trotzig die Hand entgegen. "Wo hast du das denn her?" fragte sie verwundert und blickte über die Schultern des kleinen Mädchen in Richtung des tüchtigen Hasen. Doch der war schon längst wieder auf dem Rückweg. Er hatte seinen Auftrag erledigt und das prachtvolle Osterei in sichere Hände gebracht.

Dem Hasen war ab diesem Tag nie wieder langweilig. Jeden Tag hoppelte er, mit voller Hoffnung und Vorfreude in seiner Brust, den Weg entlang. Und wenn jemand mal ein solch prächtiges, für Ostern himmlisch geschaffenes Ei an diesem Weg verlieren sollte, darf sich dann über einen später, an seiner Haustüre auftauchenden Hasen nicht wundern.

Warum diese verwirrende Geschichte?
Es gab einmal einen Wettbewerb, welcher ein paar Stichworte vorgab und die Aufgabe stellte, damit eine Kurzgeschichte zu schreiben. Soviel ich noch weiß, waren die Worte "Weihnachten", "Ostern" und "Ei".
Ich belegte - glaub ich zumindest - Platz 11 von ca. 20 gesamt.


Bewertung: 1.9/5 (171 Bewertungen)

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Der Käfer

geschrieben im März 2006

Es war einmal ein außerordentlich hübscher Käfer. Man könnte sogar sagen, er war der hübscheste Käfer von allen. Da Käfer aber keinen Spiegel besitzen, konnte er sich selbst nie sehen und so wusste er davon nichts.

Seine neidischen Freunde verheimlichten ihm seine Vorzüge und sagten zu ihm, dass er genau gleich wie alle anderen aussähe. Der Käfer war auch sonst ein wenig anders. Er saß nächtelang auf einem Blatt und beobachtete die weißen Punkte am Himmelszelt. Und während er auf seinem Lieblingsblatt gemächlich hin und her schaukelte, er alle weißen Punkte am Himmel gezählt hatte, fragte er sich, ob der Baum neben ihm wohl das größte Objekt auf dieser Erde ist. Und weil er soviel nachdachte, war er ein sehr ausgeglichener, glücklicher Käfer.

Wenn er mit seinen Freunden auf einem Fest feierte, dann war er ein toller Partygast. Er kannte viele Geschichten und brachte alle zum Lachen. Bei Damen jedoch war er sehr schüchtern. Er war so schüchtern, dass wenn eine Käferdame mit ihm sprach, er alle Sätze verwechselte und seine Flügel heftig zitterten. Er hatte wirklich eine riesen Angst vor ihnen. Meist überspielte er dann seine Aufregung mit lustigen Geschichten und Blödeleien. Die Damen fanden das lustig, dachten aber nie daran, das er dass eigentlich gar nicht wollte.

So kam es, so wie es kommen musste. Eines Tages sah der Käfer eine wunderschöne Käferdame und verliebte sich unsterblich in sie. Auch ihr erzählte er viele Dinge, brachte sie zum Kichern und zum Lachen. Jede Nacht träumte der kleine Käfer von der wunderschönen Käferdame. Er träumte, wie er mit ihr auf seinem Lieblingsblatt saß und sie gemeinsam die Sterne beobachteten. Doch niemals sprach er sie darauf an. Niemals sprach er ernsthaft mit ihr.

Und so entstand eine Freundschaft. Eine gute Freundschaft, die sie und er mochte, doch es war nicht mehr als eine Freundschaft. Eines Tages ging der Käfer an einem Pfad entlang und genoss die Sonnenstrahlen. Am Rand einer kleinen Regenpfütze saß die Käferdame. Und daneben... ja, daneben saß ein anderer Käfer und unterbreitete ihr gerade seine Liebe zu ihr. Die Dame schaute verliebt und er legte seine Arme um ihre Schultern. Der kleine Käfer sackte zusammen und schluchzte ein wenig. Mit schwerer Miene und mit lustlosem Gang ging er nach Hause. Seit diesem Tag an war er nicht mehr so wie früher. Er lachte nicht mehr soviel und erzählte auch weniger Geschichten. Die anderen Käfer bemerkten das bald und sahen, dass von der Schönheit des Käfers nicht mehr viel übrig geblieben war. Sie erkannten auch, dass reine Schönheit nicht von außen kommt. Der Käfer war nur so schön, wie es seine Seele war. Die anderen gingen zu ihm hin und trösteten ihn, all ihr Neid war vergessen. Der Käfer genoss, trotz tiefster Trauer, das Mitleid und beschloss, eine Zeit lang traurig zu bleiben. Er wollte nie wieder mit der Käferdame sprechen.

Sie war sehr verwundert darüber, wusste nicht was geschehen war. Und da ihr die Freundschaft viel bedeutete, schrieb sie ihm einen Brief.

"Warum sprichst du nicht mehr mit mir?"
Er fasste sich und schrieb zurück. "Weil ich dich liebe!"
"Warum hast du mir das nie gesagt?"
"Ich weiß es nicht! Aber jetzt ist es zu spät."
"Niemals ist es für irgendetwas zu spät! Wollen wir uns denn nicht treffen?"


Der Käfer war ganz aufgeregt. Natürlich wollte er das. So ging er zu seinem Lieblingsblatt, er hatte ihr den Weg genau erklärt, und wartete dort. Als sie auf ihn zukam, war er unglaublich nervös. Doch er hielt sich tapfer und zwang seine Flügel zur Ruhe.

"Hi, kleiner Käfer!" sagte die Käferdame.
"Hi!" sagte der Käfer.

Und so erzählte er seiner Dame wieder Geschichten. Sie lachte und er war voller Lebensmut. Trotzdem war etwas anders. Etwas Gutes war geschehen. Er hatte sich nicht verändert, er war gleich wie immer. Nur gab es nun einen kleinen Unterschied. Die Käferdame wusste jetzt nämlich, dass der Käfer sie liebte.

Bewertung: 2.2/5 (173 Bewertungen)

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loveliness: 8/10

Die Regenwolke

geschrieben im Juni 2005

"Bist du sehr böse?"
"Ich bin das Böse!"

Obwohl der Junge klein und schwach war, hüpfte er auf der grünen Wiese, die im morgendlichen Tau grün und glänzend schimmerte, hoch zur dunklen Wolke.

"Hast du Angst?"
"Nein, aber alle haben Angst vor mir!"

Der kleine Junge hielt inne und sah die Wolke mit großen Augen an. Dann drückte er mit seinem Finger gegen die dicke Wolke und kicherte. Die Wolke schob sich brummend von dem Jungen weg.

"Du hast keine Angst vor mir?"
"Nein, ich bin ein Kind!"

Die Wolke pustete sich groß auf. Der kleine Junge kicherte noch mehr. Er versuchte auf die Wolke zu klettern.

"Über dir ist es immer warm und schön. Dreh dich doch mal um."
"Ich kann mich nicht umdrehen. Ich bin eine Regenwolke."
"Dann bist du ja immer traurig."
"Ja, das bin ich."


Der Junge drückte die Wolke und hüpfte auf die Wiese zurück. Die Wolke sah dem Jungen nach und weinte ein bisschen.

Zusatzinfo
"Die Regenwolke" ist die einzige Geschichte, welche auch auf anderen Seiten erschien. zeitzuleben.de veröffentlichte die Geschichte vor ein paar Jahren und seitdem bekomm ich immer wieder sehr nette Regungen.


Bewertung: 2.5/5 (159 Bewertungen)

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sickness: 0/10
loveliness: 5/10

Barfuss

geschrieben im Mai 2005

Das kleine Gartentürchen offen, barfuß hinaus in das kleine Gärtchen. Dort ist nur wenig Platz, aber man kann sich gerade so hinlegen, dass die Beine das kleine Mäuerchen erreichen.
Dann siehst du hoch. Es ist frisch und dunkel. Du sieht die Pflanzen die sich über deinem Kopf leise im Wind bewegen. Du zwinkerst und beobachtest die Sterne. Es fröstelt ein wenig, doch der Boden ist noch warm. So bleibst du liegen und du bekommst einen wunderbar leeren Kopf. Alles vereint sich plötzlich in eine unbeschreibliche Vollkommenheit und du fühlst dich frei. Der Boden verschwindet ganz kurz und du schwebst.

Dann wird dir kalt und du springst zurück in den beleuchteten Raum. Versteckst dich unter der Decke und schläfst schnell und glücklich ein. Den Duft der Natur trägst du immer noch.

Bewertung: 2.1/5 (164 Bewertungen)

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sickness: 3/10
loveliness: 0/10

Eis

geschrieben im Juni 2005

Es war so kalt, dass sogar das Glas Wasser, welches auf seinem Nachtkästchen stand, angefroren war. Solche Morgen machten das Aufstehen unmöglich, er musste warten bis die Sonne das Eis an den Fenstern durchbrochen hat und ihre Strahlen das Zimmer erwärmten. Erst dann wird er sich von seiner dicken und warmen Decke trennen, und sein Tagleben beginnen. Bis dahin drehte er sich um, zog seine Kleine an sich und schlief nochmals ein.

Draussen war es ruhig, die Hunde lagen still, atmeten langsam. Ab und zu warf einer der Hunde ein Kontrollblick in Richtung Haus, um die Menschen bei etwaigen Gefahren warnen zu können.

Und überall wo es eine Richtung gab, war nichts außer weißblaues Eis zu sehen.

Bewertung: 2.7/5 (161 Bewertungen)

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das war ich. stefan aka solverat aka wirrkopf, 2005-2007